Im Trauerfall 2018-06-11T11:44:38+00:00

Im Trauerfall

Der Beruf des Bestatters ist im Wandel. Um den modernen und traditionellen Ansprüchen des Berufes gerecht zu werden, zählt Empathie, Engagement und Weiterbildung. Ihre Sorgen und Wünsche sind unser Anspruch und Motivation.

Als Bestatter kümmern wir uns um Aufgaben wie: Überführung, hygienische Versorgung und Einbettung der Verstorbenen. Wir planen und leiten jede Beisetzung und jede Trauerfeier persönlich – sei es eine anonyme Bestattung oder eine große Trauerfeier. Auch die Trauerrede wird von uns übernommen. Außerdem bieten wir Ihnen neben klassischen Urnen und Särgen auch die Möglichkeit diese in unseren Räumen selbst zu gestalten. Standesamtliche Angelegenheiten oder die Beantragung der Rentenvorschusszahlungen, Rentenabmeldungen, die Abmeldungen von Versicherungen und Mitgliedschaften, Friedhofsanmeldungen sowie alle notwendigen Formalitäten erledigen wir selbstverständlich auch für Sie.

Als Berater informieren wir Sie über verschiedene Bestattungsarten, individuelle Möglichkeiten der Trauerfeier und Beisetzung und die damit verbundenen Kosten. Zudem helfen wir Ihnen bei der Auswahl von geeigneten Musikstücken und Blumenarrangements sowie bei der Gestaltung von Trauerbriefen und Zeitungsanzeigen.

Als Begleiter stehen wir Ihnen auch nach der Beisetzung hilfreich zur Seite. Wir vermitteln Ihnen auf Wunsch Kontakte zu: Vorsorgeanwälten, Haushaltsauflösern, zu einem Steinmetz oder zu Institutionen der Trauerhilfe. In Kooperation mit dem Verein „Jeder trauert anders e.V.“ organisieren wir Vorträge und Veranstaltung rund um die Themen: Vorsorge – Bestattung – Trauerbegleitung.

Was ist zu tun?

Wenn der Tod bei einem Menschen zu Hause eingetreten ist, rufen Sie bitte einen Arzt, am besten Ihren Hausarzt. Grundsätzlich muss ein Arzt den Tod feststellen und die Todesbescheinigung ausstellen. Sollte der Hausarzt nicht erreichbar sein, rufen Sie bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder alternativ Notarzt an. Dieser erstellt häufig nur eine vorläufige Todesbescheinigung, da er den Verstorbenen nicht persönlich kennt und keine Aussagen über die Todesursache machen kann. Üblicherweise stellt der behandelnde Arzt oder Hausarzt am nächsten Tag die tatsächliche Todesbescheinigung aus.

Bei einer natürlichen Todesursache dürfen Sie den Verstorbenen bis zu 36 Stunden zu Hause behalten. Wann der Verstorbene abgeholt wird, entscheiden somit Sie. Bitte beachten Sie, dass wir für den Weg zu Ihnen (besonders nachts), eine Weile brauchen. In vielen Pflegeheimen gibt es eine vertragliche Vereinbarung gibt, Verstorbene bereits binnen 24 Stunden abzuholen.
Hier einige Anregungen für die Zeit in der der Tote noch zu Hause ist:
Hygienische Maßnahmen:
Wann und wie sich ein Körper nach dem Tod verändert, ist sehr schwer zu benennen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielt vor allem die Krankheit selbst eine wesentliche Rolle. Andere Aspekte, wie Medikamente, Alter, Gewicht, Wetter etc. sind ebenfalls zu beachten. Grundsätzlich verändert sich der Körper bei höhere Temperatur schneller.
Bitte schalten Sie die Heizung in dem Zimmer aus und öffnen Sie das Fenster ein wenig. So ist immer frische Luft da, und es wird im Raum nicht zu warm. Falls es sehr sonnig ist, schließen Sie die Rollos, damit nicht zu viel Sonne in den Raum kommt.
Bitte decken Sie den Verstorbenen nur mit einem dünnen Laken zu.
Um den Mund zu schließen, können Sie eine Rolle aus einem Handtuch oder einem Laken formen und diese dem Verstorbenen unter das Kinn legen.
Legen Sie dem Verstorbenen eine Plastikfolie unter, damit ausscheidende Flüssigkeit aufgefangen wird.

Ist der Hausarzt nicht zu erreichen, bzw. ist die Todesursache nicht zu klären, weil der Arzt den Verstorbenen nicht kannte, wird in Hamburg in der Regel die Polizei durch den Notarzt verständigt, um die Todesursache durch die Gerichtsmedizin bzw. Staatsanwaltschaft prüfen zu lassen. Auch im Falle eines Unfalls oder anderen nicht-natürlichen Todes, wird der Arzt die Polizei benachrichtigen. Diese leitet weitere Schritte und Untersuchungen ein. Dabei wird der Verstorbene regelmäßig in die Gerichtsmedizin verbracht. Bei Ihren Fragen stehen wir Ihnen auch in dieser besonders schweren Zeit beiseite. Sprechen Sie uns gerne an- wir nehmen jede Ihrer Fragen ernst.

Verstirbt ein Mensch in einem Hospiz oder Pflegeheim, wird in der Regel der Arzt automatisch bestellt. Die Einrichtung kümmert sich um die Kontaktaufnahme mit dem Arzt sowie in der Regel um die Sterbefallanzeige und gibt die Dokumente direkt an den Bestatter weiter. Häufig ist von den Angehörigen auch ein Hinweis zudem zu benachrichtigenden Bestattungsinstitut hinterlegt worden, so dass das Heim den Zeitpunkt der Überführung mit diesem abstimmt.
Einige Heime bieten den Angehörigen die Räumlichkeiten, um sich vor der Abholung des Verstorbenen zu verabschieden. Auch können Sie bei der Abholung des Verstorbenen durch den Bestatter dabei sein. Manchmal wird der Tote direkt im Zimmer vom Bestatter abgeholt, in anderen Fällen bringt man ihn zwischenzeitlich in einen Kühlraum. Fragen Sie ruhig nach, ob es diese Möglichkeiten gibt, wenn es für Sie wichtig ist.
Nach der Überführung sollten sich die Angehörigen mit dem Bestatter in Verbindung setzen, um den weiteren Ablauf zu besprechen (z.B. ein Termin für das Beratungsgespräch).

Liegt der Verstorbene im Krankenhaus, so kümmert sich dieses um die Ausstellung der notwendigen ärztlichen Papiere. In Kliniken kann ein Verstorbener meist noch zwei bis drei Stunden in seinem Zimmer bleiben und wird dann in die Pathologie gebracht. Dort verbleibt er bis zur Überführung durch den Bestatter. Viele Krankenhäuser haben auch Abschieds- und Aufbahrungsräume, in denen Angehörige den Toten sehen können. Sollte dies nicht möglich sein, kann es aber nach der Überführung durch den Bestatter nachgeholt werden.
Bei der Wahl des Bestatters haben die Angehörigen die freie Wahl. Mit diesem sollte nun ein Gesprächstermin abgestimmt werden sowie der Tag der Überführung.

Das benötigen Sie

Beim Tod eines Menschen, stehen die Angehörigen vor einer schwierigen emotionalen Situation. Trotzdem sind zahlreiche Entscheidungen zu treffen und wichtige Unterlagen zusammenzustellen und Personenstandspapiere, jeweils im Original, zur Beurkundung des Sterbefalls der Behörde vorzulegen.
Wir nehmen Ihnen die meisten behördlichen Aufgaben ab, sofern Sie es wünschen. Wir sind routiniert und haben eine Vielzahl von Formularen und notwendigen Vordrucken (beispielsweise, Vollmachten, Sterbefallanzeiger, Antrag auf Rentenvorschusszahlung…) vorbereitet.
Als vertrauter Angehöriger können Sie aber auch fast alle Formalitäten in einem Sterbefall selbst erledigen, wenn Sie das möchten. Im Zusammenhang mit einem Trauerfall helfen wir Ihnen auch dabei gerne.
Selbstverständlich behandeln wir alle Informationen mit absoluter Vertraulichkeit. Datenschutz nehmen wir sehr ernst, Verschwiegenheit ist das Siegel unserer Seriosität.

Personenstand:

Ledig
Geburtsurkunde ( bei Minderjährigen die Heirats-/Geburtsurkunde der Eltern)

Verheiratet:

Geburtsurkunde, Heiratsurkunde (ab 1958 Familienbuchauszug)

Geschieden:

Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

Verwitwet:

Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Sterbeurkunde des Ehepartners

Außerdem werden benötigt:

Aktuelle Meldebescheinigung oder Personalausweis

Unterlagen über Renten- und Krankenversicherung

Falls vorhanden:

Policen von Sterbegeldversicherungen

Grabnachweis über ein Familiengrab

Das sind die wichtigsten Papiere, die wir für die Erledigung der Formalitäten benötigen. Natürlich können Sie uns auch weitere Verträge mitbringen. Auf Wunsch benachrichtigen wir auch andere Institutionen wie z.B.: GEZ, Telekom., Versicherungen, Vereine, Gewerkschaften u.v.m.
Eventuell können die letzten Kontoauszüge eine gute Informationsquelle sein, um einen Überblick über Verträge zu erhalten.

Andere notwendige und hilfreiche Unterlagen können sein:

Der Personalausweis oder Reisepass
Sofern der Arzt, der den Totenschein ausstellt, den Verstorbenen nicht persönlich kennt, wird der Personalausweis bzw. der Reisepass zur Identifikation des Toten benötigt.

Todesbescheinigung/Totenschein
Die Todesbescheinigung wird von einem Arzt ausgestellt und ist kostenpflichtig. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der geltenden Gebührenordnung für Ärzte und muss von den Angehörigen getragen werden. Der Totenschein wird für die Beantragung der Sterbeurkunden benötigt und verbleibt beim Verstorbenen bzw. beim Bestatter.

Letzter Wille: Testament, Erbvertrag oder Schenkungen
In diesem schwierigen Rechtsgebiet sollten Sie die Unterstützung des zuständigen Nachlassgerichtes oder eines Notares in Anspruch nehmen. Unsere Erfahrungswerte teilen wir Ihnen aber gerne mit.

Das Beratungsgespräch

Das Beratungsgespräch kann in unseren Büroräumen oder bei Ihnen zu Hause stattfinden werden. In besonderen Fällen, können wir wichtige Aspekte auch per Telefon und E-Mail besprechen. Wir beraten Sie unter der Woche, an Wochenenden, und auch an Feiertagen.

In jedem Beratungsgespräch ist grundsätzlich Zeit für all Ihre Fragen. Sie bestimmen den Ort und die Zeit des Gespräches. Es gibt Situationen, in denen ein zeitnahes Gespräch sinnvoll ist. Manchmal möchten Angehörige jedoch noch ein oder zwei Tage warten, um alle Dinge zu regeln – Wir sind an Ihrer Seite, in Ihrem Tempo.

Inhalte des Beratungsgesprächs

Wie nimmt man Abschied?

Vielleicht hilft es Ihnen einer der folgenden Handlungen durchzuführen:
Öffnen Sie das Fenster, damit die Seele Ihren Weg hinausfindet.
Zünden Sie eine Kerze für den Verstorbenen an.
Berühren Sie den Verstorbenen und legen Ihm oder Ihr Gegenstände, wie Kuscheltiere, Rosenkranz oder Familienfotos auf die Brust oder in die Hand.
Falten Sie dem Verstorbenen die Hände. Das sollten Sie bereits kurz nach dem Tod tun, da sie Rigor Mortis (Leichenstarre) nach wenigen Stunden einsetzt.
Es ist auch gut, Gegenstände der Pflege, wie Medikamente aus der unmittelbaren Nähe des Verstorbenen zu räumen. Die Zeit der Pflege ist nun vorbei.
Gerne kommen wir auch zu Ihnen nach Hause und helfen Ihnen dabei, den Verstorbenen in seinem Schlafzimmer oder Wohnzimmer herzurichten und aufzubahren. Auch besteht die Möglichkeit, den Verstorbenen für diese Zeit zu Hause im Sarg aufzubahren.

Trauerfeier

Urne weiß

Was sollte man noch bedenken?

Zum Trauerknigge

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